Bleistift, Feder, Pinsel...

 

Linien fließen aus meinem Bleistift. Selten ein klarer Strich, meist tanzt mein Finger und lässt die Figur entstehen. Radierer benutze ich recht selten, da zerknüll ich doch lieber das Blatt.

 

Bin ich zufrieden nehme ich Feder und Tusche, oder an  eher grobmotorischen Tagen einen wasserfesten Fineliner, und entscheide mich für den entgültigen Strich, die richtige Kontur, die ideale Form. Der Bleistiftstrich aber bleibt stehen, den  Jive den ich auf dem Blatt getanzt habe, bleibt erhalten und trägt zur Lebendigkeit bei.

Endlich liegt mein Aquarellkasten vor mir.  Niemals wird er gesäubert. Jede Farbnuance, jede getrockene Klecks ist mir heilig.....erst sanfte Töne, dann intensive Farbflecken  - ohne Hemmungen. Hier gibt es kein ordentliches Ausmalen und wenn mir nach quietschbunten Kontrasten ist (ja,ja es gibt auch dafür akademische Fachbegriffe), dann mal ich halt ein paar Kissen dazu.

 

Auch die Ölmalerei macht mir Freude. Diese Bilder wachsen langsamer, drängen nicht so sehr aus mir heraus, sondern wollen gehegt und umgarnt werden wie ein Sommergarten.

 

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